Als ich Ende 2005, nachdem ich fast acht Jahre lang in Stuttgart gelebt hatte, wieder nach Berlin zurückgekommen bin, habe ich meine ehemaligen Schüler und Schülerinnen gebeten mir zu schreiben, was ihnen an unserem Unterricht besonders gut gefallen hat.
Die  schöne und zum Teil langjährige  Arbeit mit meinen Stuttgarter Klavierschülern findet so in unten stehender Auswahl ihr Echo.                                        
Marit Schlechte, April 2006
 
 
 
Janika A., Schülerin, 10 Jahre alt
„Mir hat bei Dir am besten gefallen, dass Du immer gut gelaunt und sehr nett warst. Wenn ich für den Musikunterricht oder Schulfeste Lieder hatte, hab ich sie zu Dir mitgebracht und Du hast mir dann immer alles erklärt und mit mir die Lieder eingeübt, das fand ich ganz toll.“                                                        
 
 
Susanne B., Controllerin, 27 Jahre alt
„ ... Das heißt, ich brauche unbedingt eine(n) Klavierlehrer/in, die/der möglichst genau so flexibel und geduldig ist, wie Du es warst. Ja das ist es eigentlich auch, was mir an unserer Arbeit so gefallen hat. Außerdem war es klasse, dass ich schon schnell etwas ‚Richtiges’ spielen konnte und wir uns nicht durch eine Klavierfibel gehangelt haben.“
 
 
Vanessa B.,  Heilerzieherin, 23 Jahre alt
„Die Zeit, in der ich Klavierstunden nahm, war für mich zwar kurz, aber sehr intensiv.
Ich durfte vieles lernen. Es wurde mir mit sehr viel Geduld vermittelt. Wenn Worte doch nicht ausreichten, um bestimmte Techniken zu umschreiben, kamen praktische Einsätze zum Zug. Am intensivsten genoss ich die Stille, die zu Beginn jeder Stunde im Raum lag. Eine Stille, welche nötig ist, um den Raum mit Musik zu füllen und die Klänge lebendig werden zu lassen.“
 
 
Ludwig H., 40 Jahre alt
„...Offenheit für meine eigene Ideen bezüglich der Stückauswahl (z.B.Federico Mompou) aber auch, dass Sie mir die Kompositionen von Bernd Alois Zimmermann näher gebracht haben. Die Geduld, die Sie immer aufs Neue einbringen bei der Vermittlung von Spielgenauigkeit (wofür sich besonders das Spielen der Musik von J.S.Bach eignete).“
 
 
Marlene Ö., Schülerin, 15 Jahre alt
„Mir hat an dem Unterricht gut gefallen, dass ich auch etwas Theorie und nicht nur das Spielen gelernt habe.  Mir haben auch die Stücke die ich gelernt habe gut gefallen.“
 
 
Karin R., Unternehmerin, 42 Jahre alt                        
„Marit Schlechte unterrichtet sehr genau und exakt; manchmal auch etwas streng (in Maßen); lässt den vollen Freiraum sich frei zu entfalten; unterstützt, einen eigenen Stil zu entwickeln; lässt dem Schüler die Zeit die er braucht, um etwas Neues anzunehmen, drängelt trotzdem rechtzeitig weiter, um nicht stehen zu bleiben; mit Einfühlungsvermögen und einer genauen Einschätzung der Kenntnisse des Schülers; gibt sehr gute Literaturhinweise und besitzt selbst eine außergewöhnlich gute Notensammlung.“
 
 
Christoph Sch., Architekt, 33 Jahre alt
„Im Unterricht bei Marit Schlechte habe ich besonders den Zusammenhang
zwischen körperlicher bzw. geistiger Haltung und dem Klavierspiel kennengelernt.
Viele Anregungen dazu haben mein Spiel freier und flüssiger – schlichtweg ‚musikalischer’ werden lassen. Darüber hinaus hat mir die theoretische Arbeit am Text der Stücke vertieften Einblick in die zugrunde liegenden Strukturen gegeben. Hier ergänzt sich dann Verständnis und Haltung zu einem umfassenden Zugang zum Instrument.“